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Foto: Nicolas Oswald


tanz mit mir
eine neue Performance von dorisdean


Ich bin mir nicht sicher,

ob ich aufgegeben habe.

Ich habe soweit gemacht

bis es nicht mehr ging,

vielleicht auch fast nicht

mehr ging und dann

ging es doch wieder.

 

Ein Körperteil auf einem Video, projiziert auf Körper und Flächen. Der Versuch, sich bis zur Erschöpfung zu bewegen.


Die neue Performancearbeit des Kollektivs dorisdean rückt die linke Hand der Performerin Patrizia Kubanek ins Zentrum der Bühne. Es ist das Körperteil, das sie am besten bewegen kann. In „tanz mit mir“ wird die Hand zur Protagonistin – und zur Tanz- und Dialogpartnerin für die anderen Performer*innen. Zwischen Videoaufnahme und Live-Choreografie fragen dorisdean, wo Tanz beginnt und wo er endet. Sie loten aus, was Erschöpfung bedeutet, wie sich Eindrücke zwischen Körpern übertragen lassen und was es heißt, wenn die Kraft nachlässt.


„tanz mit mir“ eröffnet eine Reihe von fünf Performance-Miniaturen von dorisdean. Für jede dieser Arbeiten übernimmt je ein Kollektivmitglied die Hauptverantwortung. Diese Struktur ist eine Erprobung adäquater Formen von kollektiver, achtsamer Zusammenarbeit.


Freitag, 16.10.20, 19 Uhr
Samstag, 17.10.20, 19 Uhr

Rottstr5-Kunsthallen (Rottstraße 5, 44793 Bochum)
Reservierung nötig unter tickets@dorisdean.de
Eintritt 10€/8€


dorisdean wird gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und vom Fonds Darstellende Künste






JESUS CRIES SUPERSTAR 


eine Mini Serie im Rahmen des Droste Festivals 2020


 ►erster Part       //     ►erster Part mit Audiodiskription


►zweiter Part        //    ► zweiter Part mit Audiodiskription


 ►  dritter Part     //  ►dritter Part mit Audiodiskription 


 ► vierter Part    //   ► vierter Part mit Audiodiskription 


► Interview von dorisdean mit Elisabeth Klempnauer, Lesebürgerin beim Center for Literature,über die Produktion 


 

dorisdean ist eine freie Performance-Kompanie aus NRW, die aus Performer*innen mit unterschiedlichen Körperlichkeiten besteht. Seit 2011 erarbeitet dorisdean Performances zu Fragen des menschlichen Zusammenlebens, der Kommunikation und des Unbehagens. Dabei gilt die Aufmerksamkeit stets dem Defekt, dem Unperfektem im/am Menschen, dem Stigma. Untersucht werden Ängste, Spannungen, Fragen nach Normalitäten und Grundsätze gesellschaftlicher Zusammenhänge. Die Gruppe erschafft Wahrnehmungsverschiebungen bei den Zuschauer*innen und stellt sich selbst dabei zur Diskussion. Mittels interdisziplinärer Verfahren aus Musik, Tanz und Performance lotet dorisdean Verunsicherung und Achtsamkeit aus.

dorisdean - Ensemble

Miriam Michel

Patrizia Kubanek

Philipp Hohmann

Bilder © Nicolas Oswald

Christopher Bruckmann

Anna Júlia Amaral

Charis Nass

dorisdean wird gefördert vom Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und vom Fonds Darstellende Künste